Stiftung

Eine der ersten Baugenossenschaften in Baden
Es waren vor allem Priester, die in den jeweiligen Landkreisen die Verantwortung übernahmen und die Baugenossenschaften gründeten. Im damaligen Landkreis Sinsheim war es der Eppinger katholische Stadtpfarrer Emil Thoma, der, trotz eines eigenen harten KZ-Schicksals, als einer der Ersten im Lande daran ging, der ungeheuren Wohnungsnot den Kampf anzusagen. Durch seine Initiative konnte am 5.2.1947 in Sinsheim die Gründungsversammlung der Baugenossenschaft «Neue Heimat, gemeinnützige Baugenossenschaft für den Landkreis Sinsheim», stattfinden. Sie war damit eine der ersten Baugenossenschaften in Baden, die nach dem Krieg gegründet wurden. Die Aufhebung des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes im Jahr 1990 hatte eine unternehmerische Neuordnung zur Folge. Neben den rechtlichen Gründen waren es auch praktische Gründe, den Namen in «Baugenossenschaft Familienheim Eppingen eG» zu ändern. «Unsere Firma ist jetzt aus dem Namen als Baugenossenschaft zu erkennen. Dass wir weiterhin dem Bau familiengerechter Wohnungen verbunden sind, zeigt die Beibehaltung des Wortes «Familienheim». Unser Firmensitz in Eppingen wird ebenfalls durch den Namen verdeutlicht» betont Vorstandsvorsitzender Anton Varga.

Über 2.200 Wohnungen entstanden
Mit dem Mietwohnungsbau für alle Schichten der Gesellschaft trägt die Baugenossenschaft als kleine und doch feine Genossenschaft Verantwortung und bietet vernünftigen, seriösen und bezahlbaren Wohnungsraum an. Insgesamt entstanden über 2.200 Wohnungen. 320 Mietwohnungen sind im Besitz der Genossenschaft, die über 1.000 Mitglieder zählt. Anton Varga ergänzt: «Allen Menschen, die zum Erfolg beigetragen haben, gilt heute unser Dank für ihren selbstlosen und erfolgreichen Einsatz im Dienste des Wohnungsunternehmens. Die Baugenossenschaft Familienheim Eppingen hat heute einen anerkannten und festen Platz unter den Firmen und Genossenschaften in Eppingen und Umgebung.